Preisberechnung

Hier sehen Sie eine Übersicht zur Preisberechnung.

Der Endpreis für eine Reparatur setzt sich aus vielen verschiedenen Variablen zusammen, die alle in UniERM über entsprechende Optionswebparts, Ereignisse und Bedingungen konfigurierbar sind. Aus diesen Variablen errechnet sich später dann der Preis, der auf der Rechnung steht.

 

Artikelgruppen auf Positionsliste Techniker

Der erste Schritt der Preisberechnung ist das Festlegen folgender 5 Artikelgruppen auf dem Webpart Berechnungsgruppen:

  • Ersatzteile
  • Ersatzteile (gebraucht)
  • Versand
  • Service
  • Handling

Alle Reparaturartikel müssen in einer dieser 5 Gruppen sein, damit die Preise für diese später richtig berechnet werden. Ausgenommen hiervon sind Hauptartikel (Artikel die repariert werden). Diese sind zwar ebenfalls Artikelgruppen (z.B. ist ein bestimmtes Monitormodell, welches repariert wurde, in der Artikel- und Abrechnungsgruppe Monitore), allerdings haben diese keinen direkten Preiseinfluss, da sie bei Reparaturen stets den Preis 0€ haben müssen, damit der Kunde nicht für das Gerät an sich bezahlt.

Auf der Positionsliste Techniker stehen nun alle Artikel, die bei der Reparatur verwendet wurden aus den 5 Artikelgruppen in einer Menge n, sowie der Hauptartikel in der Menge 1 und mit dem Fixpreis 0€.

Bei allen Preisen für die einzelnen Reparaturartikel handelt es sich immer um Netto-Preise, da eine Netto-Rechnung erstellt wird und die MwSt erst am Ende berechnet wird.

Außerdem tauchen auf der Rechnung nur Positionen auf, deren Menge größer als 0 ist, auch wenn diese möglicherweise in der Positionsliste Techniker stehen.

 

Abrechnungsgruppen und Up-Down-Lifts

Der nächste Schritt der zu der Preisfindung beiträgt, ist das Definieren von Up-Down-Lifts für alle Artikelgruppen einer Abrechnungsgruppe auf dem Optionswebpart Garantie- und Preiszuweisung. Bei diesen handelt es sich um Aufpreis-Prozentwerte. Wenn also der Einstandspreis eines Reparaturartikels 5 Euro ist und er einen Up-Down-Lift von 100 (%) hat, so steht später auf der Rechnung als Preis für die Position 10 Euro.

Diese Up-Down-Lifts werden nun für Ersatzteile, Ersatzteile (gebraucht), Service und Versand berechnet. Bei Handlingartikeln handelt es sich stets um Fixpreise.

 

Gegen wen wird die Rechnung ausgestellt

Der letzte Punkt, der die Preise verändert ist die Frage, gegen wen abgerechnet wird. Hierzu müssen Sie zunächst die Konfiguration der Kundenadresse auf dem Optionswebpart Berechnungsadressenzuweisung vornehmen. Diese Berechnungsadresse taucht nun im Webpart Garantie- und Preiszuweisung wieder auf. Zusätzlich tauchen in dem Webpart auch alle anderen Adressen auf, die auf dem Adresswebpart Berechnungsadresse als eine Berechnungsadresse gekennzeichnet wurden. Die Up-Down-Lifts, die Sie nun festlegen sind ggf. für jede Berechnungsadresse unterschiedlich und gewählt werden die Werte, die der Abrechnungsgruppe auf dem Vorgang (Auftragsdaten) entsprechen. 

Der Preis für einen Reparaturartikel kann also für einen Hersteller anders sein, als der für einen Kunden.

 

Buchen einer Reparatur als Rechnungserstellung

Wenn Sie nun eine fertiggestellte Reparatur buchen, so werden diese ganzen Berechnungen in Bedingungen noch einmal abgefragt und die Preise für alle Positionen werden auf einer automatisch generierten Rechnung berechnet. Ein weiteres Ereignis berechnet nun automatisch am Ende den Mehrwertsteuerwert der Rechnung, welchen Sie ebenfalls auf der Rechnung wiederfinden.

Letzte Änderung: 03.09.2018

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